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Tag 7 - Dienstag, 11.02.

Auch am siebten Tag meines Praktikums lernte ich eine neue Tätigkeit der Ergotherapie kennen, denn sie kümmert sich neben der körperlichen auch um die geistige Fitness der Bewohner der Altenpflegeheims.

Nachdem mein Arbeitstag, wie bereits die letzten Tage, um 9 Uhr begonnen hatte, ging ich mit einer Dame, die Bundesfreiwilligendienst leistet, zu den Senioren, um sie zu einer Aktvität in die Ergotherapie einzuladen. Ab 10 Uhr war nämlich Gedächtnistraining, welches heute den "Badetag" zum Thema hatte. Zu Beginn wurde das Thema durch ein Gedicht eingeleitet. Anschließend mussten die Damen, die heute an der Gedächtnisgruppe teilnahmen, Gegenstände erfühlen, die allesamt aus dem Bereich des Badens stammten. Nun erzählten die Bewohnerinnen, wie der Badetag früher ablief und ich fand es sehr interessant ihnen zuzuhören. Ich konnte auch ein bisschen mitreden, da ich vorher mit meinen Großeltern telefoniert hatte, die mir den Ablauf des Samstages erklärten, an dem gebadet wurde. Die Besonderheit der heutigen Gedächtnisgruppe bestand darin, dass alle Bewohner in kleinen Wannen ein Lavendel-Handbad machen konnten, was ihnen viel Freude bereitete. Meine Aufgabe war es, die Wannen mit  warmen Wasser für die Bäder aufzufüllen. Während also nun "gebadet" wurde, laß die Ergotherapeutin eine lustige, zum Thema passende Geschichte vor, die die Damen dazu anregte noch mehr von früher zu erzählen. Nach etwa anderthalb Stunden war das Gedächtnistraining für heute beendet und die Küche wurde für die Mittagsgruppe eingedeckt.

Während des Mittagessens schnitt ich Figuren aus selbstklebender Folie aus und klebte sie auf Holzwürfel. Diese sollten später einmal für die Gedächnisgruppe verwendet werden. 

Nach meiner Mittagspause kam, wie jeden Tag, eine Betreuungsfachkraft aus einem Wohnbereich zu uns, und erläuterte kurz den Gesundhitszustand der Senioren. Ziel ist es, den Ergotherapeuten die Planung von Aktivitäten zu erleichtern, da sie dann wissen, welche Bewohner sie einplanen können und welche krank sind. 

Nach der Besprechung beendete ich meine Arbeit an den Holzwürfeln und räumte die Spühlmaschine in der Küche der Ergotherapie aus. Außerdem holte ich einige Bewohner aus dem ersten Wohnbereich zu einer Nachmittagsgruppe ab.

Auch in der Nachmittagsgruppe wurde über den Badetag geredet. In dieser Gruppe waren auch Bewohner, die geistig nicht mehr so fit sind. Sie freuten sich heute besonders über einen Hasen, der auf dem Tisch in einem Körbchen saß, und von allen Senioren gestreichelt werden konnte.

Ich fand auch diesen Praktikumstag wieder sehr interessant und bin gespannt, was mich morgen erwartet. 

11.2.14 20:57


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Tag 6 - Montag, 10.02.

Heute war der sechste Tag meines Praktikums und der Erste, an dem ich selbständig Aufgaben erledigt habe.

Zu Beginn meines Praktikumstages erhielt ich von der Ergotherapeutin einen Zettel mit den Namen verschiedener Bewohner, die ich besuchen sollte. 

Als erstes ging ich mit einer Dame spazieren und setzte mich anschließend mit ihr zu dem Vogelkäfig in ihrem Wohnbereich. Obwohl die Seniorin normalerweise nicht sehr gesprächig ist, erzählte sie mir heute von ihrem Garten und freute sich, mit mir zu reden. 

Anschließend besuchte ich eine weitere Bewohnerin. Sie erkannte mich, denn ich war am Freitag mit ihr einkaufen, und freute sich. Sie hatte früher als Kindergärtnerin gearbeitet und zeigte mir viele Fotos ihrer Kindergartengruppen. Außerdem erzählte sie von ihrer Familie und ihrem Heimatort in Thüringen. Ich redete fast eine Stunde mit ihr und bevor ich ging, spielte sie mir etwas auf ihrer Mundharmonika vor. Das fand ich wirklich rührend.

Nun ging ich zu einer weiteren Seniorin. Sie stammte ursprünglich aus der Oberlausitz und erzählte von ihrem Wohnort. Außerdem redete sie viel über das Seniorenheim und lobte es sehr. Auch sie war erfreut, sich mit jemandem unterhalten zu können.

Kurz vor dem Mittagessen ging ich mit einer weiteren Seniorin spazieren. Wie auch die anderen genoß sie den Spaziergang, da sie sehr gerne an der frischen Luft war. Als ich mich verabschiedete, bedankte sie sich herzlich und lud mich ein, sie wieder einmal zu besuchen.

Beim Mittag saß ich neben einer Frau, die zwar selbstständig essen konnte, aber immer wieder dazu motiviert werden musste. Es fiel mir anfänglich schwer, sie zum Essen zu bringen aber da die Bewohnerin heute relativ gut aß, klappte es nach kurzer Zeit besser.

Nach meiner Mittagspause ging ich mit einer weiteren Dame im Garten spazieren und dokumentierte dann gemeinsam mit der Ergotherapeutin meine Besuche bei den Bewohnern. Sie erklärte, dass es sowohl für die Versicherung als auch für die Angehörigen der Senioren sehr wichtig sei, Protokoll über alle Aktivitäten zu führen.

Ich fand auch diesen Tag meines Praktikums sehr spannend und die Gespräche mit den Senioren waren sehr interessant. 

 

10.2.14 21:21


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